Stahlgewicht-Rechner
Gewicht von Stahlrohren, Stangen, Blechen und Trägern — sofortige Ergebnisse für alle gängigen Güten
Stahl wird nach Gewicht verkauft, aber nach Abmessungen zugeschnitten und angeboten — deshalb rechnen Metallbauer, Einkäufer und Ingenieure ständig zwischen beiden um. Dieser Rechner ermittelt das Gewicht jedes Stahlprofils aus Querschnittsabmessungen und Länge, mit der exakten Dichte der gewählten Güte statt eines pauschalen Mittelwerts.
Enthalten sind Kohlenstoffstähle (1020, 1045), legierte Stähle (4140, 4340), Werkzeugstahl (D2) und Federstahl (1095) mit Dichten von 7.700 bis 7.870 kg/m³. Für schnelle Schätzungen gilt die Faustregel 7.850 kg/m³ — ein Stahlblech von 1 m² und 1 mm Dicke wiegt 7,85 kg.
Typische Anwendungen: Bestellgewicht vor der Angebotsanfrage prüfen, Transport planen (Paletten- und LKW-Grenzen), Kranlasten abschätzen und Lieferantenrechnungen kontrollieren, die nach theoretischem Gewicht fakturieren.
Häufig gestellte Fragen
Wie berechne ich das Gewicht von Stahl?
Querschnittsfläche (m²) × Länge (m) × Dichte (kg/m³). Beispiel: Ein Vierkantrohr 40×40×3 mm hat 444 mm² = 0,000444 m²; bei 6 m Länge und 7.850 kg/m³ ergibt das 0,000444 × 6 × 7850 ≈ 20,9 kg.
Wie viel wiegt Stahl pro m³?
Baustahl wiegt etwa 7.850 kg pro Kubikmeter. Werkzeugstähle liegen bei bis zu 7.700 kg/m³, manche legierte Güten bei 7.870 kg/m³ — der Rechner verwendet die exakte Dichte der gewählten Güte.
Wie viel wiegt ein Stahlblech?
Blechgewicht = Länge × Breite × Dicke × Dichte. Praktische Abkürzung: Jeder Millimeter Dicke bedeutet 7,85 kg pro Quadratmeter. Ein Blech 2000×1000×5 mm wiegt daher rund 78,5 kg.
Entspricht das theoretische Gewicht dem tatsächlichen?
Nicht exakt — Walz- und Wanddickentoleranzen (z. B. ±10 % bei geschweißten Rohren nach EN 10219) führen zu Abweichungen von typischerweise 2–5 %. Lieferanten fakturieren üblicherweise nach theoretischem Gewicht aus Nennabmessungen — genau das liefert dieser Rechner.